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  #1 (Permalink)  
Alt 13.02.2006, 18:55
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Beiträge: 1 142
Liebes Tagebuch

Ich finde die Story nicht sonderlich gut, werde sie bestimmt fünf bis zehn mal überarbeiten, bis ich vollkommen zufrieden bin;
aber na ja, lest selbst. Ist einer meiner ersten Storys gewesen, die ich dann aber irgendwie nie wirklich weitergeschrieben habe, na ja.)



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Autor: Blutrose
Titel: Liebes Tagebuch
Teil: 1/1
Genre: Drama
Serie: Eigene Story
Inhalt: Angst, Sad, Rape, Torture, Violence
Rating: P18
Wörter: 638
Warnung:
Es kann sein, dass diese Story eventuell triggern o.Ä könnte. Soll kurz und bündig heißen, dass Leute mit schwachen Nerven diese Story lieber nicht lesen sollten. Ich hafte nicht für irgendwelche Schäden, die durch die Story entstanden sein könnten – deswegen auch diese Warnung hier.
Claimer:
Die Story ist komplett von mir geschrieben, alle Ideen sind von mir; also bitte nicht einfach so benutzen, ohne vorher zu fragen oder so.

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Liebes Tagebuch,

Vielleicht hast Du dich schon gewundert, wieso ich schon so lange nichts mehr geschrieben habe; das tut mir unheimlich Leid, Sally. Aber in den letzten Tagen und Wochen sind Dinge passiert, die mein Leben ganz erheblich geändert haben.
Weißt Du, Du weißt ja, dass ich meine Familie ganz, ganz arg lieb habe. Das habe ich Dir ja auch ganz oft gesagt; ich mag meine Familie wirklich, Sally. Und meinen Papi ganz besonders. Wir schmusen immer ganz gerne miteinander und er nennt mich immer seine „kleine Prinzessin“. Das ist wirklich ganz toll, wenn er das sagt. Das heißt doch, dass er mich lieb hat. Oder Sally? Daddy hat mich doch lieb, oder?

Ich finde es nicht peinlich, dass ich in meinem Alter noch mit Daddy schmuse. Ich fühle mich dabei immer sehr geborgen; und er ist doch mein Daddy, ich bin sein Sonnenschein, er hat mich doch lieb, er muss doch auf mich aufpassen. Er würde mir doch nie was Böses wollen, oder Sally? Er hat mich doch lieb …

Aber weißt Du, Sally; Daddy war die letzten Tage und Wochen irgendwie so komisch zu mir. Er hat ganz komische Dinge mit mir gemacht. „Unser Geheimnis“ nennt er es, von dem keiner, noch nicht mal Mummy, wissen darf; weil sie sonst ganz arg traurig wird. Und ich will doch nicht, dass Mummy traurig wird. Und ich will weiterhin die kleine, süße Prinzessin von Daddy sein; deswegen bin ich ganz brav und sage niemanden etwas von dem Geheimnis. Nur Dir, Sally; aber von Dir weiß ich ja, dass Du es niemals jemandem sagen würdest – früher hast Du ja Geheimnisse auch immer für Dich bewahrt.

Aber … die Dinge, die Daddy macht, sind so komisch, so ungewohnt; und sie tun mir weh. Ich weiß nicht, wie man es nennt, die Dinge, die er mit macht. Aber sie sind eklig und ich mag es nicht. Aber er anscheinend. Er fasst mich immer so komisch an, er schaut dabei immer so komisch und gibt so komische Geräusche von sich. Er liegt immer so nah an meinem Körper, er tut mir mit irgendetwas weh, ich muss weinen; aber es macht weiter, immer wieder kommen diese komischen Geräusche von ihm. Er tut mir immer noch weh, ich weine immer noch; aber ich sage niemandem etwas davon, von unserem Geheimnis. Ich will Daddy eine gute Prinzessin sein, ich will Daddy glücklich machen, will, dass er stolz auf mich ist und mich weiterhin lieb hat. Daddy hat mich doch lieb, oder nicht, Sally?
Er meinte selbst, dass er das alles nur tut, weil er mich so unbeschreiblich gerne hat. Aber ich dürfte das keinem sagen, weil es niemand verstehen würde. Es ist eine bestimmte Art der Liebe, der Gernhabens, das nur ich und er verstehen würden; die anderen würden das nicht tun.

Das Ganze geht schon seit einigen Wochen so. Immer noch trage ich dieses Geheimnis in meinem Herzen, immer noch tut er diese Dinge mit mir, die ich eigentlich gar nicht mag. Ich weiß, dass Daddy mich gerne hat und das alles nur für mich tut. Aber die Dinge, die er macht, sie sind komisch und ich fühle mich danach immer so eklig, er tut mir weh und macht dennoch weiter, tut vor Mummy immer so, als wäre alles wie immer.

Ich habe Daddy immer noch lieb und Mummy auch. Mummy hat mich bestimmt auch noch lieb; sie sagt es jeden Abend bevor ich schlafen gehe. Und Daddy hat mich auch lieb, das weiß ich.

Oder Sally?


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Oftmals ist das, was wir sehen, nicht das Ganze einer Geschichte -
ganz bewusst verschließen wir immer wieder die Augen vor Dingen und Fakten, die wir nicht wahrhaben wollen;
die unsere verzerrte Welt einer Utopie in den Schatten stellen …
Die Folgen? Für uns keine; aber Leid und Qual für die, denen wir hätten helfen können ...


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ENDE
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